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Elizabeth Zwick wurde 1968 geboren und wuchs in Südtirol in den norditalienischen Alpen auf. Nachdem sie im Jahre 1991 die Fachschule für Steinbearbeitung in Laas im Vinschgau, Südtirol, abgeschlossen hatte, wollte sie zunächst an der Kunstakademie im ehemaligen Ostberlin nach bestandener Aufnahmeprüfung Bildhauerei studieren. Da es sie aber immer wieder zur Malerei hinzog, entschloss sie sich, das Studium erstmal auf Eis zu legen und unternahm ausgedehnte Reisen durch Europa. |
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The Walk Alone 2004
Die Reisen der Malerin waren Kunstreisen, immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Sie lernte zeichnen und malen bei verschiedenen Künstlern in Italien, Österreich, Deutschland und Taiwan. Auch die Grundlagen der chinesischen Kalligrafie und Malerei hat Elisabeth kennengelernt. In ihrer Zeit in Deutschland wuchs auch das Interesse an den Kulturen des Fernen Ostens, besonders Chinas. Sie begann mit dem Studium des Mandarin-Chinesischen.
Der Ferne Osten beeinflusste ihre Stilrichtung entscheidend. Sie erlebte Taiwan als den Ort der Farben. Dort wurde ihr klar, dass einzig und allein die Malerei ihre Ausdrucksform war. Sie löste sich auch vollkommen von der figürlichen Darstellung hin zur Abstraktion. Die reine Farbe tritt nun in ihren Bildern in Erscheinung, frei und uneingeengt.

Untitled 2005
Bei der Entstehung eines Bildes lässt die Künstlerin den Farben Raum, sich auszubreiten, sich selbst eine Form finden. Auf der Suche nach einer absoluten, auf das Wesentliche reduzierten Form im Bild fand sie zum reduzierten Abbild einer Blume. Eine Blume deshalb, weil sie natürlich und schön ist.
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Chinese Memories 2005

The Blue Planet 2005
Dieser ambivalente Zugang des Menschen zur Natur zeigt sich in dieser kleinen filigranen Form. Eingebettet, schwerelos, wiegend aber auch explosiv steht sie in einem Spannungsfeld zwischen kraftvollen Farben und großflächiger Leinwand. In den Bildern von Elisabeth steht die Figur als reine Form im Gegensatz zur reinen Farbe.
So stehen hier die Extreme gegeneinander und bilden eine Spannung, bedingen sich jedoch gegenseitig und werden so zu einer harmonischen Einheit. Malerei bedeutet für die Künstlerin Auseinandersetzung mit den Kräften der Farbe und der Form und damit auch mit den Kräften der Natur, mit den eigenen Gedanken und Gefühlen und der Welt und deren Zusammenhänge. |